Friedrichshain Kreuzberg Berlin

Der vielfältigste Stadtbezirk Berlins ist zugleich der kleinste. Schon in den zwanziger Jahren, als er mit Teilen der Innenstadt und Vorort-Wohngebieten verschmolz, wurde er zu einer eigenartigen Mischung von Proletarischem und Bürgerlichem. Seine Nachkriegsgeschichte ist vor allem durch den Zuzug ausländischer Arbeiter geprägt. Zusammen mit Studenten, Künstlern, Aussteigern, Kleinhändlern und den seit Generationen hier Heimischen prägten sie die Kreuzberger Szene: Für die einen gilt das Viertel als Symbol für alternative und multikulturelle Lebensformen, für die anderen als Synonym für Chaos und Gewalt.

Berlin Treptow Köpenick

Berlin Treptow Köpenick

Ursprünglich nur eine Fischerei und später ein Vorwerk in der Cöllnischen Heide, entwickelte Treptow sich zu einem beliebten Ausflugsziel, vor allem als Berlins erster Gartendirektor Gustav Meyer zwischen 1876 und 1887 das Gelände am Ufer der Spree samt dem anschließenden Bauernwald in einem Park umgestaltete. 1896 war er Schauplatz der “Großen Berliner Gewerbeausstellung”.

Berlin Marzahn Hellersdorf

Marzahn Hellersdorf Berlin

Marzahn ist heute ein moderner Bezirk Berlins und das größte Neubaugebiet der Stadt mit sieben neuen Wohnbereichen. Zu ihm gehören die beiden Ortsteile Alt-Biesdorf und Friedrichsfelde-Ost. Im Westen Marzahns liegt das flächenmäßig größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt, in dem 35 000 bis 50 000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen.

Fotos

Fotos aus Berlin


Fotos aus Berlin. Diese Deutsche Hauptstadt bietet alles, was der Hobbyfotograf und auch der Profifotograf erwartet. Einzigartige Locations, wundervolle historische Gebäude, prominente Menschen. Egal was man tut in dieser Stadt, man wird immer wieder von der Schönheit fasziniert sein. Man wird ergriffen sein von dem immer wieder auflebenden “Werden” dieser Stadt, die niemals ruht, niemals zur Ruhe kommt, sondern sich stets und ständig verändert.

Damit bleibt sie auch lebendig, wenn da nicht einige “Störgeister” wären die uns allen diese einmalige Gelegenheit der Deutschen Widervereinigung zunichte machen wollten. Zum einen sind es die Linken, in Form der Autonomen, die ständig durch Gewalt und Provokation die Stadt Millionen EUR kosten, zum anderen sind es wieder die politisch LINKEN Zeitgenossen die, … ich will mich zurück halten mit meiner Meinung, es reicht mir voll und ganz in einer der schönsten Städte der Welt leben und arbeiten zu dürfen.

Berlin Lichtenberg

Hohenschönhausen

Rund um einen Rittersitz entstandenes Dorf, weitgehend verändert durch eine im Nordosten des historischen Kerns entstandene Großsiedlung für 100 000 Menschen.

Reinickendorf

Heiligensee

Die wie Tegel zum Stadtbezirk Reinickendorf gehörende ehemlige Angersiedlung besitzt an der Dorfaue Alt-Heiligensee noch einige Bauernhäuser mit spätklassizistischen Stuckfronten sowie eine wie die Miniatur eines großen Gotteshauses wirkende Dorfkirche aus dem 15./16 Jh.

Szene Berlin – Eine Prognose

Mit Geld läßt sich Glanz nicht kaufen. Berlin hat im neuen Jahrhundert größere Chancen, als die Haupstadt der Weimarer Republik je hatte. Eine Prognose von Egon Bahr.

Fünfzig Jahre lang wurde der Mund gespitzt – nun muß gepfiffen werden: Aus dem Anspruch wächst die Wirklichkeit der neuen Hauptstadt eines neuen vereinten Landes. Hinter uns bleibt das Provisorium Bonn, so wohnlich eingerichtet, so idyllisch gelegen, das fast zur Endgültigkeit verführt hätte; nun verschafft es Berlin die Erleichterung, nicht alles
auf einmal verdauen zu müssen.
Bonn dient mit seinem Behauptungswillen Berlin, indem es der Hauptstadt Zeit läßt zu beweisen, wie stark ihre Anziehungskraft sein wird.

Spandau

Berlin Spandau

Obwohl schon 1920 gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung eingemeindet, hat Spandau immer ein ausgeprägtes Eigenleben geführt – gewissermaßen der größte der unzähligen Kietze, die die Millionenstadt in viele kleine Heimatbereiche aufteilen. Bis vor wenigen Jahren lasen die Spandauer noch eine eigene Zeitung, das Spandauer Volksblatt, das inzwischen jedoch in Berliner Volksblatt umbenannt worden ist.

Spandau, am Zusammenschluß von Havel und Spree gelegen, wurde als Handelssiedlung an eine Havel-Furt 1197 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1232 Stadtrecht, geriet allerdings schon bald in den Schatten Berlins. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte, sind nur noch wenige Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten.

Berlin PANKOW

Prenzlauer Berg Berlin

Das Gegenstück zu Kreuzberg, dicht besiedelt und geprägt von fünfstöckigen Mietskasernen in größtenteils trostlosem Zustand. zu DDR-Zeiten wurden die Häuser in der Husemannstraße restauriert.

Hier ist ein Stück Alt-Berlin wiedererstanden. Sehendswert sind vor allem das Denkmal für Käthe Kollwitz (Kollwitzplatz), der Jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee und die 1976/78 vollständig wiederhergestellte Synagoge (Rykestraße). Einen Besuch wert sind der Thälmann-Park mit einem Großplanetarium und – am Südrand dieses Stadtbezirks – der Volkspark Friedrichshain mit Freilichtbühne und dem von Figuren aus den Grimmschen Märchen geschmückten Brunnen.

Berlin Mitte

Tiergarten Berlin

Das einstige Jagdrevier der Könige ist heute die “Grüne Lunge” der Großstadt. Zahlreiche Zeugnisse Berliner Geschichte sind hier versammelt.

An seinem östlichen Rand steht das Reichstagsgebäude (1884-94 von Paul Walloterbaut, 1933 unter mysteriösen Umständen abgebrannt, 1945 weitgehend zerstört, 1970 ohne die große Kuppel und den Bilderschmuck wieder aufgebaut), in das der Deutsche Bundestag eingezogen ist. An der breiten Allee, während des Dritten Reichs für demonstrative Aufmärsche genutzt, liegt das Sowjetische Ehrenmal (1945 aus dem Mamor der zerstörten neuen Reichskanzlei gebaut) sowie auf dem Mittelstreifen
zwischen den Fahrbahnen der Straße des 17. juni seit 1989 die Bronzeskulptur “Der Rufer” von Gerhard Marcks. Beherrscht wird das ganze Areal von der Siegessäule mit der vergoldeten Göttin Viktoria als Krönung (1873 eingeweiht) am “Großen Stern”. Die bronzenen Reliefs an der basis der knapp 70 Meter hohen Säule (Aussichts-Plattform in 48 Meter Höhe) zeigen Szenen aus den von Preußen siegreich geführten Kriegen.

Plätze in Berlin

Savignyplatz – Berliner Boheme


Der Savignyplatz im Bezirk Charlottenburg ist seit 1887 nach Karl Friedrich von Savigny benannt dem bedeutendsten deutschen Juristen des 19. Jahrhunderts. Er erschien schon 1862 im Hobrecht-Plan für die Stadtplanung Charlottenburgs. Um die Jahrhundertwende war er als “Rasenschmuckplatz” bekannt. Doch erst seit 1926 entwickelte der Berliner Stadtgartendirektor Erwin Barth ihn zu einem mit Grünflächen, Stauden und Beeten planmäßig gestalteten Platz. Da die Berliner damals nur wenige Grünflächen hatten, sollte ihnen der Platz den Eindruck eines Hausgartens vermitteln. Barths Nachfolger Buch ergänzte den Platz um bestimmte Einzelheiten. So wurden 1928 vom Berliner Bildhauer Professor August Kraus die beiden Bronzestandbilder “Knabe mit Widder” geschaffen und am Platz aufgestellt.


Hallo Berlin! von A bis Z

A
Akademie der Künste Tiergarten, Hanseatenweg 10, Tel. 39 00 07-0 (U Hansaplatz, S Tiergarten; Bus :123). Mo 13-19, Di-So 10-19 Uhr.

Archenhold-Sternwarte Treptow, Alt-Treptow 1, Tel. 5 34 80 80 (S Plänterwald; Busse: 166, 167, 177, 265). Führung mit Sternhimmel im Zeiss-Kleinplanetarium und Beobachtung am Fernrohr: Mi 18 u.Sa 15 Uhr, So 15 Uhr mit Vorführung des Großen Refraktors in Bewegung. Eintritt: DM 6,-, ermäßigt DM 4,-. Spezialführungen, Vorträge und BBB nach Anmeldung: Mo-Fr 8-15 Uhr.