Charlottenburg-Wilmersdorf Der sich südlich an Charlottenburg anschließende Stadtteil hatte in den zwanziger Jahren einen besonderen Ruf als " Werkstatt" der Literaten.
Hier lebten Dichter wir Bertolt Brecht, Erich Kästner, Walter Hasenclever oder Johannes R. Becher, bis sie nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus dem "verhaßten Kommunistennest" vertrieben wurden.
Auffällig sind die Kirchen unterschiedlicher Konfessionen: die Christie-Geburts-Kathedrale der Russisch-Orthodoxen mit Ihren Zwiebeltürmen (Hohenzollerndamm/Konstanzer Straße), die evangelische Kirche des Bauhaus Architekten Fritz Höger (Hohenzollernplatz) oder die imindischen Mogulstil errichtete Moschee des islamischen Zentrums (Brienner Straße 7). An die einst bäuerliche Siedlung erinnert die Wilhelmsaue in Alt-Wilmersdorf mit dem Schoeler-Schlößchen, einem 1754 zum Palais umgebauten Bauernhaus.
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