<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Berlin - die Neue Mitte der Hauptstadt Berlin</title>
	<atom:link href="http://www.d-berlin.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.d-berlin.de</link>
	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 Jan 2011 10:50:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>Friedrichshain Kreuzberg Berlin</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg-berlin/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 10:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[Der vielfältigste Stadtbezirk Berlins ist zugleich der kleinste. Schon in den zwanziger Jahren, als er mit Teilen der Innenstadt und Vorort-Wohngebieten verschmolz, wurde er zu einer eigenartigen Mischung von Proletarischem und Bürgerlichem. Seine Nachkriegsgeschichte ist vor allem durch den Zuzug ausländischer Arbeiter geprägt. Zusammen mit Studenten, Künstlern, Aussteigern, Kleinhändlern und den seit Generationen hier Heimischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vielfältigste Stadtbezirk Berlins ist zugleich der kleinste. Schon in den zwanziger Jahren, als er mit Teilen der Innenstadt und Vorort-Wohngebieten verschmolz, wurde er zu einer eigenartigen Mischung von Proletarischem und Bürgerlichem. Seine Nachkriegsgeschichte ist vor allem durch den Zuzug ausländischer Arbeiter geprägt. Zusammen mit Studenten, Künstlern, Aussteigern, Kleinhändlern und den seit Generationen hier Heimischen prägten sie die Kreuzberger Szene: Für die einen gilt das Viertel als Symbol für alternative und multikulturelle Lebensformen, für die anderen als Synonym für Chaos und Gewalt. <span id="more-59"></span></p>
<p>Ein Spaziergang durch Kreuzberg ist &#8211; über einige kulturhistorische Sehenswürdigkeiten hinaus &#8211; vor allem ein Abenteuer der Sinne.<br />
Der Kreuzberg ist 66 Meter hoch und thront hoch über den Häusern, gekrönt von einem Denkmal, das von K. F. Schinkel zur Erinnerung an die Befreiungskriege1813/15 entworfen wurde. Besondere Attraktion ist ein dem Zachelfall im Riesengebirge nachgebildeter Wasserfall, der durch den Viktoriapark zur Großbeerenstraße hinunterstürzt. Unweit davon Riehmers Hofgarten an der Yorkstraße, Musterbeispiel für eine menschliche Wohnanlage der Gründerzeit. die Stuckfassaden sind sorgfältig restauriert.</p>
<p>Nach Osten zu liegt der Chamissoplatz, umgeben von Arbeiter- und Kleinbürger-Mietshäusern, die so renoviert wurden, dass sie ein unverfälschtes Bild vom Leben in der zweiten Hälfte des 19. Jh. geben. Wenige Straßenzüge weiter findet man die kulturhistorisch außerordentlich interessanten Kirchhöfe vor dem einstigen Halleschen Tor mit zahlreichen Grabdenkmälern berühmter Persönlichkeiten. Jenseits der Züllichauer- und Lilienthalstraße geht das Friedhofsgelände in den Volkspark Hasenheide über,<br />
ursprünglich ein Garnisions-Schießplatz. 1810 gründete hier Friedrich jahn den ersten Turnplatz Deutschlands. Neun Jahre später wurde er geschlossen und das Turnen als gemeingefärlich untersagt. Ein Denkmal erinnert an den Turnvater. Ein zweites Denkmal auf der Rixdorfer Höhe ist den Berliner Trümmerfrauen gewidmet (Katharina Singer, 1955).</p>
<p>Nach Süden zu beginnt das Gelände des lediglich für innerdeutsche Flüge genutzte Flughafens Berlin-Tempelhof mit dem Luftbrücken-Denkmal zur Erinnerung an<br />
die Zeit der sowjetischen Blockade West-Berlins 1948/49.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlin Treptow Köpenick</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-treptow-koepenick/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-treptow-koepenick/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 14:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=52</guid>
		<description><![CDATA[Berlin Treptow Köpenick Ursprünglich nur eine Fischerei und später ein Vorwerk in der Cöllnischen Heide, entwickelte Treptow sich zu einem beliebten Ausflugsziel, vor allem als Berlins erster Gartendirektor Gustav Meyer zwischen 1876 und 1887 das Gelände am Ufer der Spree samt dem anschließenden Bauernwald in einem Park umgestaltete. 1896 war er Schauplatz der &#8220;Großen Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Berlin Treptow Köpenick</h2>
<p>Ursprünglich nur eine Fischerei und später ein Vorwerk in der Cöllnischen Heide, entwickelte Treptow sich zu einem beliebten Ausflugsziel, vor allem als Berlins erster Gartendirektor Gustav Meyer zwischen 1876 und 1887 das Gelände am Ufer der Spree samt dem anschließenden Bauernwald in einem Park umgestaltete. 1896 war er Schauplatz der &#8220;Großen Berliner Gewerbeausstellung&#8221;. <span id="more-52"></span>Aus diesem Anlass wurde die Archenhold-Sternwarte im Südostteil des Parks gebaut (geöffnet Mi-So 14-16:30 Uhr), heute umgeben vom &#8220;Hain der Kosmonauten&#8221; mit Statuen der sowjetischen Raumfahrer. Unweit das 1947/49 erbaute Sowjetische Ehrenmal für die 1945 bei der Schlacht um Berlin gefallenen Soldaten mit der monumentalen Granitfigur &#8220;Mutter Heimat&#8221; und der fast zwölf Meter hohen Statue des Sowjetsoldaten auf dem Ehrenhügel. Den zentralen Teil des hains bilden fünf eingefaßte Rasenflächen, die letzte Ruhestätte von 5000 gefallenen Sowjetsoldaten.</p>
<p>Vom Treptower Park aus fahren die rund 30 Schiffe der Weißen Flotte ab. u.a. zur Pfaueninsel, nach Tegel und zum Scharmützelsee.<br />
Vo Alt-Treptow ist kaum mehr etwas erhalten, mit Ausnahme der Gaststätte &#8220;Zenner&#8221;, an der Stelle eines historischen Wirtshauses 1821/22 im Stil Schinkels erbaut.</p>
<p>Ein Heimatmuseum ist im ehemaligen Rathaus Johannesthal (Sterndamm 102, geöffnet Dienstag und Mittwoch 10 &#8211; 16 Uhr, Donnerstag 10 &#8211; 18 Uhr     Sonntag 14 &#8211; 18 Uhr) eingerichtet.</p>
<p>In dem zum Stadtbezirk Lichtenberg gehörenden Ort Friedrichsfelde nordöstlich von Treptow liegt der ehemals Ostberliner Zoo mit einem reichen Tierbestand (rund 7500 Tiere) und schönen Freigehegen (Am Tierpark 125, geöffnet 01. Januar -11. März: 9 &#8211; 16 Uhr, 12. März &#8211; 31. März: 9 &#8211; 17 Uhr, 1. April &#8211; 10. September: 9 &#8211; 18 Uhr, 11. September &#8211; 15. Oktober: 9 &#8211; 17 Uhr und 16. Oktober &#8211; 31. Dezember: 9 &#8211; 16 Uhr). Ursprünglich war dies der Garten eines 1695 im Stil eines holländischen Landhauses<br />
erbauten Schlosses, das zwar noch steht, aber bei seiner Restaurierung 1968/81 schon so verkommen war, dass im Inneren nur noch wenig Originales erhalten ist.</p>
<p>Interessant ist auch der Städtische Zentralfriedhof Friedrichsfelde, unter anderem mit den Grabstätten von Käthe Kollwitz, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.</p>
<p>Berüchtigt geworden ist der Bezirk Lichtenberg durch die Zentrale des Staatssicherheitsdienstes in der Normannenstraße. Zur ständigen Ausstellung des neu eingerichteten &#8220;Stasi Museums&#8221; gehören neben allgemeinen Informationen über das Spitzelsystem der DDR auch das Arbeitszimmer des ehemaligen Chefs des Ministeriums, Erich Mielke (Ruschestraße 103, geöffnet Mo-Fr: 11 &#8211; 18 Uhr und Sa, So, Feiertag: 14 &#8211; 18 Uhr).</p>
<h2>Köpenick</h2>
<p>Auf dem schon seit derSteinzeit besiedelten Boden &#8211; belegt durch zahlreiche Grabungsfunde &#8211; entstand um 1200 die Burg eines slawischen Fürsten auf der Insel zwischen Dahme und Spree. Daraus entwickelte sich eine Ortschaft mit einem slawischen Fischerkiez.</p>
<p>Heute bildet Köpenick mit über 127 Quadratkilometern Fläche den größten Bezirk Berlins, rund 75 Prozent seiner Fläche sind Wasser und Wald. Zugleich gilt Köpenick als eines der bedeutendsten Industriereviere der Metropole. In der Altstadt blieben viel Häuser &#8211; teilweise schön restauriert &#8211; aus dem 18. und den frühen 19. Jh. erhalten, als Köpenick ein Ort der kleinen Leute war. Im Mittelpunkt der Stadt stehen die Laurentius-Kirche (1838/41) und das im gotisierenden Backsteinstil 1901/04 erbaute Rathaus, 1906 Schauplatz der &#8220;Köpenickiade&#8221; des Schusters Wilhelm Voigt. Sehenswert ist das Wäschereimuseum (Luisenstraße 23, Freitags 10 &#8211; 18 Uhr<br />
Samstag 10 &#8211; 18 Uhr und Sonntag 10 &#8211; 16 Uhr). Bedeutendster Bau ist das Köpenicker Schloß, ursprünglich für Kurfürst Joachim II. als Jagdsitz von 1558 an errichtet und Ende des 17. Jh. unter dem Großen Kurfürst umgebaut. Berühmt wurde es als Schauplatz des Prozesses gegen den späteren Preußenkönig Friedrich II., der sich dem strengen Einfluss seines Vaters durch eine Flucht nach England entziehen wollte. Heute ist in den prunkvollen barocken Räumen das Kunsgewerbemuseum untergebracht, u.a. mit<br />
europäischem Kunsthandwerk aus zehn Jahrhunderten. Die 1684/85 nach Entwürfen von Arnold Nering errichtete Schloßkapelle ist im inneren mit klassizistischem Stuck verziert. In dem Schloßpark stehen noch viele alte, seltene Bäume.</p>
<p>Gegenüber Altglienicke liegt am Ufer der Spree Grünau. Hier fahren die meisten Schiffe der Weißen Flotte ab zu Ausflügen in das Gewirr der Seen und Kanäle. Der Ort ist hervorgegangen aus einer von Friedrich dem Großen gegründeten Kolonie mit vier Familien. Kaiser Wilhelm II. ließ hier gern Regatten abhalten. Daran erinnert unter anderem das Wassersportmuseum (Regattastraße 191, geöffnet Samstag 14 &#8211; 16.30 Uhr). Friedrichshagen, das ehemalige Dorf der besenbinder, Baumwoll- und Seidenspinner, auf Order<br />
Friedrichs II. angelegt, wurde mitte des 19. Jh. bevorzugtes Ausflugsziel der Berliner. Es war eine Zeitlang Sommer-Refugium von Schriftstellern, Wissenschaftlern und Künstlern, die der Dichterkreis um Wilhelm Bölsche und Bruno Wille anzog. Zu den promineten Gästen gehörten unter anderem der Schwede August Strindberg und Gerhart Hauptmann. In der Bölschestraße sind noch einige stuckverzierte Häuschen der Baumwoll- und Seidenspinner erhalten. Ein eigenartiges Industriedenkmal ist das am Ostrand des<br />
Ortes gelegene Wasserwerk, 1888/94 in neugotischem Stil errichtet, heute mit einem Museum zur Entwicklung der Trinkwasserversorgung (Am Müggelseedamm 307, geöffnet Di &#8211; Fr 10 &#8211; 16 Uhr und So, feiertags 10 &#8211; 17 Uhr).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-treptow-koepenick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlin Marzahn Hellersdorf</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-marzahn-hellersdorf/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-marzahn-hellersdorf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hellersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Marzahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Marzahn Hellersdorf Berlin Marzahn ist heute ein moderner Bezirk Berlins und das größte Neubaugebiet der Stadt mit sieben neuen Wohnbereichen. Zu ihm gehören die beiden Ortsteile Alt-Biesdorf und Friedrichsfelde-Ost. Im Westen Marzahns liegt das flächenmäßig größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt, in dem 35 000 bis 50 000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Da Marzahn am nordöstlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Marzahn Hellersdorf Berlin</h2>
<p>Marzahn ist heute ein moderner Bezirk Berlins und das größte Neubaugebiet der Stadt mit sieben neuen Wohnbereichen. Zu ihm gehören die beiden Ortsteile Alt-Biesdorf und Friedrichsfelde-Ost. Im Westen Marzahns liegt das flächenmäßig größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt, in dem 35 000 bis 50 000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. <span id="more-46"></span>Da Marzahn am nordöstlichen Stadtrand liegt, ist von hier aus das Brandenburger Umland gut zu erreichen. Mit günstigen Verkehrsverbindungen kommt man in andere Teile Berlins. Dies spricht ebenso für den Standort Marzahn wie die Zusammensetzung seiner Bevölkerung von zur Zeit rund 157 000 Einwohnern. Die Standortpolitik Marzahns ist deshalb darauf ausgerichtet, vorhandene Wohnungen zu sanieren und neue zu bauen. Einkaufs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen zu schaffen. Damit sollen die jüngeren Schichten der Marzahner hier gehalten, neue Einwohner und Investoren angezogen werden. Bis zum Jahr 2000 sollen 30 000 neue Einwohner in Marzahn wohnen. Bis 2010 soll zum Beispiel die Handelsfläche je Einwohner von früher 0,24 Quadratmeter (1989) auf dann etwa 0,8 Quadratmeter wachsen. In den letzten sechs Jahren richtete man hier Stadtteilzentren für Handel und Dienstleistungen ein: Carree´ Marzahn (Jan-Petersen-Straße) mit über 20 Geschäften und Restaurants; Park-Arkaden (nahe Allee der Kosmonauten) mit 1 Supermarkt und rund 15 Geschäften; Springpfuhl-Passagen (Allee der Kosmonauten) mit 1 Supermarkt und 14 Geschäften; Tal-Center (Oberweißacher Straße) mit Supermärkten, Drogerie und Apotheke; Plaza Marzahn (Mehrower Allee) mit Supermärkten und vielen Fachgeschäften, Arztpraxen, Büros und Wohnungen; Gewerbezentrum Märkische Spitze (Märkische Allee/Ecke Bentschener Weg), ein Großprojekt des Bezirkes wie das Plaza Marzahn mit 32 Läden sowie Büros und Praxen. Die Passage Geissenweide (Allee der Kosmonauten 151) mit vielen Geschäften, Praxen und Büros. Die Infrastruktur ist so seit 1995 erheblich verbessert worden.</p>
<p>Bis Ende dieses Jahres 2007 wird es voraussichtlich insgesamt zwölf Zentren für Handel und Dienstleistungen in Marzahn geben. Daneben bestehen auch weiterhin Wochenmärkte am Helene-Weigel-Platz (etwa 52 Stände mit 75 Beschäftigten) und am S-Bahnhof Marzahn (rund 68 Stände mit 65 Beschäftigten; kommunale Veranstalter), in den Ringkolonnaden, an der Mehrower Allee und am Brodowiner Ring (private Veranstalter). In den nächsten Jahren werden in Marzahn weitere Bauprojekte durchgeführt: Ein Modernisierungs- und Sanierungsprogramm für die Plattenbauten des Bezirkes mit neuem Gestaltungskonzept für die Großsiedlung, um Marzahn als größte Plattensiedlung Deutschlands heller und freundlicher zu machen. Dazu gehört auch die Fassadensanierung. Das Projekt Geissenweide an der Allee der Kosmonauten 151 mit 198 Wohnungen, die im Juli dieses Jahres fertig sein werden und das Wohnbauprojekt Blumberger Park im Marzahner Stadtteil Biesdorf. Es gibt im Bezirk eine große Nachfrage nach Häusern und komfortablen Wohnungen. Stadtplanerische Projekte sind die Gestaltung der Bezirksmitte um die Marzahner Promenade, neue Nahversorgungszentren, Jugend- und Senioreneinrichtungen. Im Marzahner Stadtteil &#8220;Landsberger Tor&#8221; wird ein Gewerbe- und Wohngebiet geschaffen. Dazu gehören eine neue Markthalle und ein Auto- und Zubehörmarkt als Gewerbe. Hier wird eine geschlossene Fläche (11537 Quadratmeter) für die Ansiedlung von Firmen bereitgestellt.</p>
<p>Ein Konzept dafür ist seit dem Sommer 1996 in Arbeit. Dienstleistungen und Handwerk von Marzahner Unternehmen werden dabei bevorzugt. Das Konzept soll in diesem Jahr fertiggestellt und umgesetzt werden. Zusätzliche Geschäfts-, Markt- und Gewerbebauten sollen bis zum Jahr 2000 errichtet werden und den Standort weiter verbessern. Am Elsterwerdaer Platz baut man ein Handelszentrum, einen Marktplatz und weitere Dienstleistungs- und Handelseinrichtungen. Daneben bietet der multifunktionale Gewerbehof Rhinstraße künftig Platz für 28 neue Unternehmen, vor allem Büros und Hallen. Kleinunternehmen werden die hier vorhandenen Flächen für Lager-, Produktions- und Ausstellungszwecke nutzen können. Das Gewerbezentrum Wolfener Straße stellt große Flächen für neue Betriebe zur Verfügung. Bisher bestehende Ansiedlungshindernisse sollen noch in diesem Jahr abgebaut werden. Die Wirtschaftsförderung wird jetzt auch mit mehr Personal die Bestandspflege hier bestehender Marzahner Unternehmen verbessern. Im laufenden Jahr wird hier ein neuer Teil eines Gewerbehofes im Bau fertiggestellt. Der dann angebotene Raum ist besonders für Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen gedacht. Bisher wurden insgesamt 43 Firmen in diesem Bereich angesiedelt. Sie arbeiten in den Branchen Metall, Fahrzeugausrüstung, High Tech-Produkte, Druck und Bauelementefertigung. Weitere 3 Branchen von 12 neuen Firmen werden in den Bereichen Metall, Lebensmittel und Bekleidung liegen. Darüber hinaus stehen noch zusätzliche Grundstücke für Firmen an dieser Straße zur Verfügung; laufende Ansiedlungen werden von der Wirtschaftsförderung aktiv begleitet. Südlich der Bitterfelder Straße werden im Rahmen des Berliner Industrie- und Gewerbeflächenprogramms (BIG 2000) neue Flächen verfügbar gemacht und vermarktet oder dafür vorbereitet. Marzahn ist Mitglied des BIG 2000. Drei Marzahner Unternehmen werden voraussichtlich hier angesiedelt. Auch die Ver- und Entsorgung (zum Beispiel Leitungsnetze, Straßen) wird in Marzahn ständig weiter ausgebaut.</p>
<p>Die Neugründung von Industriebetrieben in im Bezirk ist mit finanziellem Aufwand und Risiko verbunden. So wurden 1995 noch 16 neue Betriebe eröffnet; 1996 waren es nur noch 2 neue Industrie-Unternehmen, die hier entstanden. Der Zuwachs an Handwerksunternehmen in Marzahn war in den letzten beiden Jahren größer als der an Industriefirmen. Er war vor allem den günstigen Standortbedingungen und Ansiedlungsvoraussetzungen zu verdanken. So zum Beispiel den ausreichend angebotenen Gewerbegrundstücken und -räumen, aber auch der guten Verkehrsanbindung. Marzahn hat jetzt 8 Gewerbeparks mit rund 350 Firmen. Etwa den MEON-Park mit rund 1000 und den Park am Springpfuhl mit circa 2000 Arbeitsplätzen. Künftig werden hier noch Dienstleistungsfirmen, Einzelhandelsgeschäfte und ein Hotel (besonders für Geschäftsleute) hinzukommen.</p>
<p><strong>Marzahn:</strong></p>
<p><strong></strong>Durch den Beschluss der DDR-Regierung von 1975, hier eine Satellitenstadt für 150 000 menschen zu bauen, hat sich der Ort dramatisch verändert. In scharfem Kontrast<br />
zu den &#8220;Wohnscheiben&#8221; steht die in neugotischen Formen anstelle eines mittelalterlichen Gotteshauses errichtete Kirche (1870/71). Das heimatmuseum zeig eine Ausstellung<br />
zur Geschichte des Bezirks (Alt-Marzahn 51, geöffnet Di.-Do. von 10-17 Uhr, So. von 11-17 Uhr und Wochenfeiertags bleibt das Museum geschlossen Archivnutzung Mi.-Do. 10-17 Uhr).<br />
Im südlich gelegenen Biesdorf sind das 1868 im Villenstil der späten Schinkel-Schule erbaute Schloß mit einem reizvollen Buchen-Park und die Dorfkirche mit Teilen aus dem 14. Jh.<br />
sehenswert.<br />
An der Straße nach Frankfurt/Oder liegt die in ihren Grundzügen erhaltene bäuerliche Siedlung Mahlsdorf. Im ehemaligen Gutshaus ist jetzt das Gründerzeitmuseum mit Möbeln und Hausrat aus der Epoche des Historismus untergebracht (Hultschiner Damm 333, geöffnet Mittwoch und Sonntag 10-18 Uhr Führungen auch nach Vereinbarung). Einen originellen Blick<br />
in die Vergangenheit bietet das feuerstättenmuseum mit einer Sammlung historischer Öfen (Melanchthonstraße 63, geöffnet Mi &#8211; So 10 &#8211; 16 Uhr). Die Dorfkirche aus dem 13. Jh. hat noch einen mittelalterlichen Chor aus Granitsteinen.</p>
<p>Ebenfalls einen mittelalterlichen Kern hat die 1715 barock umgestaltete Dorfkirche der südlich von Mahlsdorf gelegenen Ortschaft Kaulsdorf. Die katholische Pfarrkirche St. Martin (Giesestraße/Nentwigstraße) gestaltete Josef Bachem 1929-30 originell in den Formen der Neuen Sachlichkeit. Sehenswert ist auch die Innenausstattung u.a. mit einem oberitalienischen Renaissance-Tabernakel (1470-80) und einem märkischen Schnitzaltar (um 1480).</p>
<h2>Galdos-Haus</h2>
<p>Das Museum Galdo´s-Haus befindet sich im Geburtshaus des spanischen Politikers und Schriftstellers Benito Pe´rez Galdo´s. Er wird 1843 auf Gran Canaria als Sohn eines Offiziers geboren. Auf dem Gymnasium äußern sich schon früh seine literarischen Interessen. Später schreibt er für Zeitungen in Las Palmas de Gran Canaria., erhält einen Preis bei einem Kunstwettbewerb. 1862 erwirbt er den Grad eines Kunst-Abiturienten, zieht nach Madrid und studiert dort Jura. In seinen 18 Madrider Jahren entwickeln sich dank seiner Beziehungen zu Künstler- und Intellektuellen-Kreisen Interessen an Geschichte und Politik seiner Epoche. Er schreibt darüber Zeitungsartikel, vor allem aber Romane: &#8220;Der goldene Brunnen&#8221; und &#8220;El audaz&#8221; sowie die &#8220;Erste Serie&#8221; der &#8220;Nationalen Episoden&#8221;, der noch vier weitere folgen.</p>
<p>Ab 1882 reist er für rund 15 Jahre durch Europa und tritt dann aus politisch-sozialem Interesse in die fortschrittliche Partei Sagastas ein.</p>
<p>Weitere Romane entstehen: &#8220;Tormento&#8221;, &#8220;Fortunata&#8221;, &#8220;Jacinta&#8221; und &#8220;Tristana&#8221;, daneben Theaterstücke (&#8220;Realidad&#8221;, &#8220;La loca de la casa&#8221;, &#8220;Gerona&#8221;). Damit wird Galdo´s einer der wichtigsten spanischen Realisten.</p>
<p>1897 wird Galdo´s für die &#8220;Zweite Serie&#8221; der &#8220;Nationalen Episoden&#8221; in die Spanische Sprachakademie aufgenommen. Er lebt privat im Haus von Santander. 1906 wird er republikanischer Abgeordneter. Die Werke &#8220;El Caballero Encantado&#8221;, &#8220;Casandra&#8221;, &#8220;Electra&#8221;, &#8220;Die Heilige Johanna von Kastilien&#8221; erscheinen.</p>
<p>Galdo´s Karriere als Politiker führt ihn 1909/1910 erneut in das Parlament. Als Schriftsteller wird er für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Nach 1910 lebt Galdo´s immer zurückgezogener. Er erblindet und stirbt am 4. 1. 1920 in Madrid. Sein Todestag wird spanischer Staatstrauertag.</p>
<p>Im Galdo´s-Haus lebte er von 1843 bis 1862. 1964 wurde es als Museum eröffnet. Es zeigt Einrichtungsgegenstände aus seinem Wohnungen in Madrid und Santander, unter anderem sein Büro, wo er die Werke &#8220;Marianela&#8221; und &#8220;Bodas Reales&#8221; schrieb. Zeitlebens war Galdo´s mit den Kanarischen Inseln verbunden. Bibliothek und Archiv des Galdo´s-Hauses enthalten wichtige Bücher und Dokumente aus seinem Schriftstellerleben. Galdo´s-Forscher nutzen diese Bestände intensiv und seine Werke wirken noch heute in Übersetzungen fort in ganz Europa und bis nach Amerika. Regelmäßig finden internationale Galdo´s-Kongresse in Las Palmas de Gran Canaria statt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-marzahn-hellersdorf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fotos</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/fotos/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/fotos/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotobuch Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[Fotos aus Berlin Fotos aus Berlin. Diese Deutsche Hauptstadt bietet alles, was der Hobbyfotograf und auch der Profifotograf erwartet. Einzigartige Locations, wundervolle historische Gebäude, prominente Menschen. Egal was man tut in dieser Stadt, man wird immer wieder von der Schönheit fasziniert sein. Man wird ergriffen sein von dem immer wieder auflebenden &#8220;Werden&#8221; dieser Stadt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fotos aus Berlin</h2>
<p><img class="style2 alignright" style="margin: 8px;" src="http://www.d-berlin.de/images/hello.jpg" alt="" width="213" height="300" /><br />
Fotos aus Berlin. Diese Deutsche Hauptstadt bietet alles, was der Hobbyfotograf und auch der Profifotograf erwartet. Einzigartige Locations, wundervolle historische Gebäude, prominente Menschen. Egal was man tut in dieser Stadt, man wird immer wieder von der Schönheit fasziniert sein. Man wird ergriffen sein von dem immer wieder auflebenden &#8220;Werden&#8221; dieser Stadt, die niemals ruht, niemals zur Ruhe kommt, sondern sich stets und ständig verändert.</p>
<p>Damit bleibt sie auch lebendig, wenn da nicht einige &#8220;Störgeister&#8221; wären die uns allen diese einmalige Gelegenheit der Deutschen Widervereinigung zunichte machen wollten. Zum einen sind es die Linken, in Form der Autonomen, die ständig durch Gewalt und Provokation die Stadt Millionen EUR kosten, zum anderen sind es wieder die politisch LINKEN Zeitgenossen die, &#8230; ich will mich zurück halten mit meiner Meinung, es reicht mir voll und ganz in einer der schönsten Städte der Welt leben und arbeiten zu dürfen.</p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
 google_ad_client = "pub-9851104744883258"; google_ad_width = 468; google_ad_height = 60; google_ad_format = "468x60_as"; google_ad_type = "text"; //2007-07-10: Berlin google_ad_channel = "3596859244";
// ]]&gt;</script></p>
<p><script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript">
</script></p>
<p><span>Impressum hier </span><a class="category" href="http://www.press-aktuell.de">Ein Dienst von</a>Pressaktuell</p>
<p><img src="http://www.d-berlin.de/images/anhalter_bhf.jpg" alt="" width="230" height="350" />Anhalter<br />
Banhnhof</p>
<p><img src="http://www.d-berlin.de/images/checkpoint_charly.jpg" alt="" width="300" height="225" />Checkpoint<br />
Charly</p>
<p><img src="http://www.d-berlin.de/images/pergamon_museum.jpg" alt="" width="197" height="300" />Pergamon<br />
Museum</p>
<p><img src="http://www.d-berlin.de/images/sony_plaza.jpg" alt="" width="225" height="300" />Sony<br />
Plaza</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/fotos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlin Lichtenberg</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-lichtenberg/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-lichtenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenschönhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Hohenschönhausen Rund um einen Rittersitz entstandenes Dorf, weitgehend verändert durch eine im Nordosten des historischen Kerns entstandene Großsiedlung für 100 000 Menschen. Die alte Aue ist in Resten erhalten. Hier steht noch eine prunkvolle Villa im Stil Schinkels. Die Dorfkirche mit Teilen aus dem 13. und 14. Jh. ist eine der kleinsten in Berlin. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Hohenschönhausen</h2>
<p>Rund um einen Rittersitz entstandenes Dorf, weitgehend verändert durch eine im Nordosten des historischen Kerns entstandene Großsiedlung für 100 000 Menschen.<span id="more-38"></span></p>
<p>Die alte Aue ist in Resten erhalten. Hier steht noch eine prunkvolle Villa im Stil Schinkels. Die Dorfkirche mit Teilen aus dem 13. und 14. Jh. ist eine der kleinsten in Berlin. Auf dem Friedhof der St. Hedwigsgemeinde eine marmorgruppe von Giovanni Marchiori (1750). Sehenswert ist der Flügelaltar (um 1450).</p>
<p>Ein Heimatgeschichtlisches Kabinett findet man inm Haus Lindenweg 7 (geöffnet Di, Do 9-12 Uhr und 14-17 Uhr; So 11-16 Uhr).<br />
Im nördlich gelegenen Ort Malchow am gleichnamigen See steht ein stattliches Herrenhaus in barockem Stil mit einem schönen verwilderten Garten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-lichtenberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reinickendorf</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/reinickendorf/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/reinickendorf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligensee]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Tegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=31</guid>
		<description><![CDATA[Heiligensee Die wie Tegel zum Stadtbezirk Reinickendorf gehörende ehemlige Angersiedlung besitzt an der Dorfaue Alt-Heiligensee noch einige Bauernhäuser mit spätklassizistischen Stuckfronten sowie eine wie die Miniatur eines großen Gotteshauses wirkende Dorfkirche aus dem 15./16 Jh. Auf dem Friedhof ist die Malerin Hanna Höch begraben, die einzige Frau inder Künstlervereinigung &#8220;Dada&#8221;. In Alt-Heiligensee ist noch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Heiligensee</h2>
<p>Die wie Tegel zum Stadtbezirk Reinickendorf gehörende ehemlige Angersiedlung besitzt an der Dorfaue Alt-Heiligensee noch einige Bauernhäuser mit spätklassizistischen Stuckfronten sowie eine wie die Miniatur eines großen Gotteshauses wirkende Dorfkirche aus dem 15./16 Jh. <span id="more-31"></span>Auf dem Friedhof ist die Malerin Hanna Höch begraben, die einzige Frau inder Künstlervereinigung &#8220;Dada&#8221;. In Alt-Heiligensee ist noch ein Kossätenhaus erhalten, in dem die von einem Grundherren abhängigen und zu Abgaben verpflichteten Kleinbauern lebten.</p>
<h2>Tegel</h2>
<p>Von dem alten Straßenhof, 1322 erstmals erwähnt und von 1361 bis zur Säkularisation im Besitz des Spandauer Nonnenklosters, ist bis auf wenige Häuser in Alt-Tegel nichts mehr erhalten. Die Umgestaltung begann durch die Ansiedlung Von Industrie, besonders durch die Lokomotiven-Fabrik Borsig.</p>
<p>Das prächtige Borsig-Tor von 1898 (Berliner Straße) ist ein eindrucksvolles Zeugnis der einstigen Bedeutung der Fabrik. Mit seinem zinnenbekrönten Torbogen und den massiven Backstein-Rundtürmen entspricht es eher dem Zugang zu einer mittelalterlichen Burg.<br />
An dem Tegeler See ist die reizvolle Greenwichpromenade (mit Dampfer-Anlegestelle) entstanden. An deren Ende bietet sich von der Tegeler Havenbrücke ein schöner Blick auf den alten Kanal-Hafen. Desondere Sehenswürdigkeit ist das Schloß im Tegeler Forst. Ursprünglich unter dem Großen Kurfürsten als Jagdschloß erbaut, ging es 1766 in den Besitz der Familie Humboldt über. Wilhelm von Humboldt, der Vater des preußischen Bildungswesens, der hier mit seinem Bruder Alexander, dem großen Forschungsreisenden, aufgewachsen war, ließ es 1820/24 von K. F. Schinkel für seine Kunstsammlung beträchtlich erweitern. Ebenfalls ein Werk Schinkel ist die Familiengrabstätte, zu der eine Lindenallee führt. Der Park, zunächst im Barockem Stil gestaltet, wurde 1824 in einen englichen Landschaftsgarten umgewandelt (mit schönem alten Baumbestand).</p>
<p>Einem Schloß ähnlich, aber erst 1911/13 gebaut, ist die weiße Villa Borsig auf der halbinsel Reiherswerder, seit 1959 Sitz der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung. Die moderne Zeiz präsentiert der Flughafen Tegel, 1969/74 zu einem Großflughafen mit einer Kapazität von sechs Millionen Passagieren ausgebaut, als der wachsende Verkehr in Tempelhof nich mehr bewältigt werden konnte; auf der besuchsterrasse eine Ausstellung alter Flugzeuge (geöffnet April bis September<br />
von 10:00 bis 18:00 Uhr und von Oktober bis März von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Bei schlechten Wetterbedingungen wird die Terrasse geschlossen.</p>
<p>Der Eintritt beträgt 1,- € für Kinder und 2,- € für Erwachsene.).<br />
Auf dem ehemaligen Militär-Schieß- und Übungsplatz landete schon 1909 das Luftschiff Z3 des Grafen Zeppelin. Wernher von Braun und Hermann Oberth unternahmen hier 1931 ihre ersten Raketenversuche. Während der Blockade West-Berlins wurde 1948/49 in kürzester zeit die längste Star- und landebahn Europas für die amerikanschen &#8220;Rosinenbomber&#8221; angelegt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/reinickendorf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Szene Berlin &#8211; Eine Prognose</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/szene-berlin-eine-prognose/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/szene-berlin-eine-prognose/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[Mit Geld läßt sich Glanz nicht kaufen. Berlin hat im neuen Jahrhundert größere Chancen, als die Haupstadt der Weimarer Republik je hatte. Eine Prognose von Egon Bahr. Fünfzig Jahre lang wurde der Mund gespitzt &#8211; nun muß gepfiffen werden: Aus dem Anspruch wächst die Wirklichkeit der neuen Hauptstadt eines neuen vereinten Landes. Hinter uns bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Geld läßt sich Glanz nicht kaufen. Berlin hat im neuen Jahrhundert größere Chancen, als die Haupstadt der Weimarer Republik je hatte. Eine Prognose von Egon Bahr.</p>
<p>Fünfzig Jahre lang wurde der Mund gespitzt &#8211; nun muß gepfiffen werden: Aus dem Anspruch wächst die Wirklichkeit der neuen Hauptstadt eines neuen vereinten Landes. Hinter uns bleibt das Provisorium Bonn, so wohnlich eingerichtet, so idyllisch gelegen, das fast zur Endgültigkeit verführt hätte; nun verschafft es Berlin die Erleichterung, nicht alles<br />
auf einmal verdauen zu müssen.<br />
Bonn dient mit seinem Behauptungswillen Berlin, indem es der Hauptstadt Zeit läßt zu beweisen, wie stark ihre Anziehungskraft <span class="normal">sein wird.<span id="more-28"></span></span></p>
<p><span class="normal"><img class="alignleft" style="margin: 8px; width: 438px; height: 329px;" title="© Fotografenname / PIXELIO" src="http://www.d-berlin.de/images/bundestag.jpg" alt="bundestag, berlin" /></span><br />
<span style="font-style: italic;">© Kerstin Krant / <a href="http://www.pixelio.de/">PIXELIO</a></span></p>
<p>Hinter uns liegt der jahrzehnte lange Prozeß der Auszehrung Westberlins, den weder die heldische Phase und der  Freiheitswillen der Frontstadt noch die Stabilisierung durch die Entspannungspolitik mit der Rechtssicherheit des zivilen Verkehrs stoppen konnte. Politik und Wirtschaft sanken auf ein Mittelmaß der Verwaltung und Produktion in einer Großstadt, aus der über sie hinausreichende Anstöße und Innovationen kaum noch kamen und, fast noch schlimmer, auch gar nicht mehr erwartet wurden</p>
<p>Der Mangel an Kühnheit und zupackend begeisternder Gestaltung war leider unübersehbar, als der Politik das Geschenk der schnellen Einheit in den Schoß fiel, das sie gewollt, aber nicht geplant hatte. Die Wirtschaft, nicht überraschend außerhalb Berlins,  sogar des Landes, erkannte die nicht wiederkehrende, also wirklich einmalige Chance in der Geschicht der Stadt schneller.</p>
<p>Im Jahre 8 der Einheit leidet Berlin lustvoll an den Folgen dessen, was es sich immer gewünscht hat: Hauptstadt zu werden.  Die Stadt vibriert. Sie entwickelt Energien, fast hecktisch, als wollte sie in Monaten nachholen, was in ebensovielen vergangenen Jahren unmöglich gewesen war, als könnten geballte Frischzellenkuren ihrem müden Organismus neue Jugend bescheren.</p>
<p>Das ist fastzinierend, weckt Erwartungen, berechtigt zu Hoffnungen. Es ist herrlich. So habe ich mir meine Stadt immer gewünscht. Bei einem solchen Aufbruch sind Fehler unvermeidbar. Wie jede Gründerzeit entwickelt auch diese ihre Konjunkturritter. Hemmungslose Bereicherung, Korruption, Blender, Pleiten, modische Sumpfblüten, Blender, die sich mit falschen Pretiosen schmücken, kleine Gangster, die bei so großen Gelegenheiten zu großer Form auflaufen wollen &#8211; das alles gehört dazu, unvermeidbar,  bietet ausreichend Anlaß zum Meckern, genug Grund zu bedenkenswerter Kritik. Aber die Stadt wird durch den übelriechenden Morast hindurchwachsen.</p>
<p>Was wird das für eine Stadt sein? Sicher kein Ausbund an architektonischer Schönheit. Mit der imposanten Geschlossenheit St.Petersburgs und seiner Pracht, deren Patina die Künstlichkeit der Schöpfung vergessen lässt, wird sie sich nie messen können. Den organisch gewachsenen Zauber von Paris, das unzerstört sogar die Zeugnisse hypermoderner Arroganz unbeschädigt aufnimmt, kann Berlin nicht erreichen. Was zerstört worden ist in fünfzig Jahren des Heißen und Kalten Krieges, kann nicht wiederhergestellt  werden. Man sollte es auch gar nicht versuchen. Die Hülse eines Schlosses wiederherstellen zu wollen, das nicht einmal für die republikanische Nachfolgeschaft des Monarchen bestimmt sein soll, wäre nur ein Monument ideenloser  Unsicherheit, wie die Mitte der Mitte aussehen und welche Funktion sie bekommen soll. Solange es ein sicheres Gefühl seiner Rolle in dem neuen Abschnitt der europäischen Geschichte nicht gewonnen hat, ist die Entscheidung nicht reif für eine städtebauliche Entsprechung. Sie einige Jahre aufzuschieben, wäre kein Unglück, sondern eine Chance.</p>
<p><img class="alignleft" style="width: 478px; height: 359px; margin: 8px;" src="http://www.d-berlin.de/images/brandenburger-tor-nacht.jpg" alt="nacht, brandenburger tor" /></p>
<p><span class="normal"><span style="font-style: italic;">© </span></span>Mike Ruben<span class="normal"><span style="font-style: italic;"> / <a href="http://www.pixelio.de/">PIXELIO</a></span></span></p>
<p>Die Stadt sollte keinen Versuch machen, vor ihrer Geschicht und deren Zeugnissen wegzulaufen. Das gilt dann für die Reste preußischer  Herrlichkeit wie imperialer Überheblichkeit nicht weniger als für die Pflege ziviler Modernität der Weimarer Zeit oder für Zeugnisse  der vierzigjährigen Versuche, Ostberlin zur Hauptstadt eines separaten Staates zu entwickeln. Niemand hat vorgeschlagen,  das verrückte Unikum des Fernsehturms zu  beseitigen. Das sowjetische Ehrenmal in Treptow wie das Kriegsgerät an der Straße<br />
des 17. Juni sollten immer daran erinnern, das und warum die Rote Armee in die Mitte Europas gekommen ist. Gerade aus der architektonischen Zerrissenheit kann Berlin seine europäische Einzigartigkeit gewinnen.</p>
<p>Bleibt der gigantische Versuch, den freien Raum zwischen den beiden Städten zu füllen, den die Teilung geschaffen hat.  Ich gestehe, daß ich mir noch kein Urteil gebildet habe. Wird das kalter Funktionalismus, Ausweis eines Denkens, das sich vor allem rechnen muß, technische Kühnheit, die berauscht von Beton, Stahl und Glas den Menschen zum Objekt macht? Werden Menschen dort leben wollen oder der Hektik der Arbeit in die gemütliche Muffigkeit alter Wohnquartiere entfliehen und  die neue Stadt zwischen dem alten Westen und dem alten Osten nächstens kalt und leer lassen?</p>
<p>Weil es aber nicht abgestoßen werden kann, bleibt ungeheuer spannend zu beobachten, welche neue zentrale Wirklichkeit sich da entwickeln wird. Korrekturversuche zu spät erkannter Irrtürmer wären nicht überraschend. Elementare Bedürfnisse werden sich über Planung und gute Vorsätze hinwegsetzen, kurz: das Leben selbst, wie es so schön heißt,<br />
wird diese Fragen eines Tages beantworten. Was wäre dagegen einzuwenden?</p>
<p>Während der dreißiger Jahre habe ich im Friedenauer Gymnasium gelernt, Berlin habe 4,2 Millionen Einwohner. Da fehlen noch 700.000, ehe es wieder die gewachsene &#8220;Friedensstärke&#8221; erreicht. In den sechziger Jahren haben wir im Schöneberger Rathaus darauf verwiesen, daß Westberlin mehr Einwohner als Norwegen habe, um die Lebensfähigkeit der Halbstadt zu beweisen. Man braucht nicht bis Karatschi zu gehen, dessen Einwohnerzahl auf 13 Millionen geschätzt wird, um zu wissen, daß Berlin wachsen wird. Wer will heute ausrechnen, was seine &#8220;natürliche&#8221; Größe in dreißig Jahren sein wird? Dann wird man sich jedenfalls mit Kopfschütteln an die leidenschaftliche<br />
Auseinandersetzung erinnern, die damals über die Verschmelzung mit Brandenburg stattgefunden hat. Die Lebenszwänge werden sich nicht durch alte Ängste oder juristische Stolpersteine aufhalten lassen. Die Deutschen werden dann jedenfalls  längst gelernt haben, daß ihre Hauptstadt, deren Größe ihnen Sorgen machte, Anfang der neunziger Jahre für ein 80-Millionen-Volk  eine relativ kleine Stadt gewesen ist.</p>
<p>Auch in dreißig Jahren wird stimmen: Durch Berlin fließt immer noch die Spree.&#8221;Ich meine damit: Auch im Jahre 2028 wird das alte Berlin, wie es vor zwei Generationen, also 1968, existierte, noch immer erkennbar sein. Sein neue Mitte und die Ausweitung sogar über den großen Autobahngürtel hinaus wird den Charakter der alten Stadtteile nicht<br />
zerstören. Gewohnheiten, Verbundenheit mit der vertrauten Umgebung, sogar Idyllen werden sich erhalten. Auch die mentalen Unterschiede zwischen Ost und West?</p>
<p>In diesem zeitlichen Abstand ist die Hoffnung berechtigt, daß Unterschiede oder Gegensätze von heute auf die Normalität reduziert werden,  die vergleichbar den Menschen in Passy oder dem industriellen Ostgürtel, in Brooklyn oder um den Central Park geläufig sind,  und die sich dennoch als Pariser oder New Yorker fühlen. Denn dann wird die Stadt in einem neuen Land schon herangewachsen sein. Bis dahin wird entschieden sein, ob die erschöpften alten Eliten der Stadt sich durch Zuzug oder Generationswechsel so weit regeneriert haben, daß sie neben den Bundesorganen eine wichtiges und interessantes eigenes Gewicht gewinnen. Wie weit die kulturelle Strahlkraft reicht, unabhängig von städtischer oder Bundesträgerschaft.</p>
<p>Aber nicht die Überzeugung, daß der Bund seine Hauptstadt schon nicht verkommen lassen wird, stimmt zuversichtlich. Natürlich noch weniger großmäulige Ansprüche, Metropole mit Weltgeltung werden oder den Glanz der Goldenen und gesellschaftspolitisch elenden) zwanziger Jahre wieder erreichen zu wollen, der Paris überstrahlte. So etwas kann man weder beschließen noch mit Geld allein kaufen. Berlin wird entwickeln, was Bonn nicht leisten konnte in den zurückliegenden fünfzig Jahren, mit dem Blick auf die Nachbarn zuweilen beklagt: die Attraktivität einer nationalen Mitte. Es wird eine Zentrale ohne politischen Zentralismus sein, in der sich Kunst und Politik, Wirtschaft und  Wissenschaft<br />
tummeln, reiben und ein weitgehend verlerntes Neben- und Miteinander neu lernen und genießen werden. Es wird Energien freisetzen und Talente anziehen wie fördern.</p>
<p>Ein anderes ganz unbekanntes Element wird hinzukommen. Deutschland ist politisch europäische Mitte geworden, erstmals nur von Freunden  umgeben und in Grenzen, die nicht mehr trennen. Insofern wird von einer Berliner Republik, nach Osten gerückt, zu sprechen sein, obwohl  sich die Verfassung, ihre Organe und Mechanismen durch den Umzug von Bonn um keinen Deut ändern werden. Die Stadt wird profetieren, wenn unsere Nachbarn im Osten und Südosten des Kontinents in die Mitte blicken, und Menschen auf der Suche<br />
nach Chancen und Glück ihre Gedanken, Hoffnungen und Schritte nach Berlin lenken. Osteoropäische, slawische, jüdische Elemente werden beunruhigen und bereichern. Berlin<br />
wird  nun, wie New York, London, Paris oder Amsterdam, die Zuwanderung beweglicher, unternehmens und risikobereiter Menschen  fruchtbar und aus Ausländern Einheimische machen können, die nicht mehr auswandern müssen. Alle diese Möglichkeiten werden zusätzlich noch einmal wachsen, wenn die Regierung ihre Außen- und Sicherheitspolitik in den Dienst der europäischen Stabilität stellt, um Kriege zwischen Staaten unmöglich zu machen, und dabei kein Land ausgrentzt.</p>
<p>Dann könnte das Wort Berlin einen Klang erhalten, der gleichbedeutend ist mit einner  neuen, noch nicht gefundenen europäischen Identität, die für Frieden, zuverlässige Zusammenarbeit und für Wohlstand steht. Das wäre dann die neue Hauptstadt eines neuen Landes am Beginn eines neuen Abschnitts der europäischen Geschichte. Berlin hat im neuen Jahrhundert größere Chancen, als die Hauptstadt Weimarer Republik sie je hatte.</p>
<p>Was immer die Nüchternheit an akuten Mängeln findet, der Verstand an Kritikwürdigem, die  Erfahrung zur Vorsicht rät: Die Neugier  ist größer, wie die Stadt in ihre elektresierenden Möglichkeiten hineinwachsen wird. Sie zeigen sie interessanter und bedeutender, als sie je war.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/szene-berlin-eine-prognose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spandau</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/spandau/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/spandau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kladow]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[Berlin Spandau Obwohl schon 1920 gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung eingemeindet, hat Spandau immer ein ausgeprägtes Eigenleben geführt &#8211; gewissermaßen der größte der unzähligen Kietze, die die Millionenstadt in viele kleine Heimatbereiche aufteilen. Bis vor wenigen Jahren lasen die Spandauer noch eine eigene Zeitung, das Spandauer Volksblatt, das inzwischen jedoch in Berliner Volksblatt umbenannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Berlin Spandau</h2>
<p>Obwohl schon 1920 gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung eingemeindet, hat Spandau immer ein ausgeprägtes Eigenleben geführt &#8211; gewissermaßen der größte der unzähligen Kietze, die die Millionenstadt in viele kleine Heimatbereiche aufteilen. Bis vor wenigen Jahren lasen die Spandauer noch eine eigene Zeitung, das Spandauer Volksblatt, das inzwischen jedoch in Berliner Volksblatt umbenannt worden ist.</p>
<p>Spandau, am Zusammenschluß von Havel und Spree gelegen, wurde als Handelssiedlung an eine Havel-Furt 1197 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1232 Stadtrecht, geriet allerdings schon bald in den Schatten Berlins. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte, sind nur noch wenige Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten.<span id="more-25"></span></p>
<p>Restauriert ist der Kolk, der älteste Teil der Stadt mit kleinen, schmalen Häusern aus dem 18. und 19. Jh. unweit der Spandauer Schleuse von 1910, wo schon 1732 eine Staustufe in der Havel gebaut worden war.</p>
<p>Das Zentrum wird beherscht von der St.-Nicolai-Kirche, einem Backsteinbau mit einem mächtigen Turm, in der ersten Hälfte des 15. Jh. über den Fundamenten des Vorgängerbaus aus dem 13. Jh. errichtet. Bemerkenswert sind der von dem Festungsbaumeister Rochus zu Lynar gestiftete Renaissance-Altar, die Barockkanzel (um 1700 für die kapelle des Potsdamer Stadtschlosses geschaffen)und ein Taufkessel (1398). Vor dem Hauptportal steht ein Denkmal des Kurfürsten Joachim II; unter<br />
dem Reformationsplatz wurden die Grundmauern eines Dominikaner-Klosters aus dem 13. Jh. ausgegraben (ausgestellt in einem Archäologischen Keller).</p>
<p>An der Breiten Straße, der modernen Haupteinkaufsstraße, steht das Gotische Haus, wahrscheinlich das älteste Wohnhaus Berlins. Das Wendenschloß (Kinkelstraße 35) ist ein großes, dem historischen Vorbild nachgebautes aufwendiges Ackerbürgerhaus, typisch für Spandau im 17. Jh. Dahinter ist am Viktoriaufer noch ein über 1000 Meter langes Stück der im 14. Jh. gebauten Stadtmauer erhalten.<br />
Das Wahrzeichen Spandaus ist die Zitadelle. Auf einer Havel-Insel hatte schomn im 12. Jh. Albrecht der Bär eine Grenzfestung errichten lassen, danach bauten die Askanier ein Wasserschloß. Von 1560 an ließ es Kurfürst Joachim II. durch Christoph Römer und den Venezianer F. Chiaranella di Gandino zu einer Zitadelle ausbauen. Das Werk vollendete Rochus Graf zu Lynar 1594. Die uneinnehmbare Festung mit vier gewaltigen Bastionen diente als Zuflucht der königlichen Familien in Kriegszeiten, als Staats-<br />
gefängnis und als Aufbewahrungsort des sogennanten Reichskriegsschatzes: Gold im Wert von 120 Millionen Mark, das Frankreich nach dem Krieg 1870/71 als Reparationszahlung an Preußen ausliefern musste. Das Torgebäude (Kommandantenhaus) schmückt ein Wappenrelief der Landesteile Preußens, umschlungen vom Band des britischen Hosenbandordens. Der Palas, Anfang des 16. Jh. und 1821 umgebaut, stammt von 1350. Ältester Bauteil ist der Juliusturm, der ehemalige Bergfried aus dem Anfang des 14. Jh.<br />
In der Zitadelle ist das Heimatmuseum untergebracht (geöffnet Di-Fr. 9-17 Uhr, Sa und So 10-17 Uhr). Durch den schönen Park längs des Wassergrabens führen romantische Spazierwege.</p>
<p>Sehenswert ist im Westen der Altstadt Spandaus die Siedlung Staaken, eine gemäß englischem Vorbild nach dem Ersten Weltkrieg mit 1200 Häusern angelegte Gartenstadt, noch heute ein Vorbild für humaneres Wohnen. Ein Pendant dazu ist im Osten die Siemensstadt, 1929/31 für die Arbeiter von Siemens &amp; Halske im westlichen nach Plänen von Hans Scharoun gebaut. Die Großsiedlung mit fünfstöckigen Mietshäusern gilt als herrausragendes Beispiel für den sozialen Wohnungsbau im Berlin der ersten Nachkriegszeit, der allerdings durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 abrupt gestoppt wurde.</p>
<p>Im Norden dehnt sich der Stadtforst mit zahlreichen idyllischen Moorgebieten. An der Schönwalder Allee steht das Evangelische Joihannesstift. 1858 von Johann Wichern in Moabit als Stätte praktischer christlicher Nächstenliebe gegründet, wurde es 1910 hierher verlegt.</p>
<p>Im Südwesten Spandaus beginnt die Gatower Heide, ein 350 Hektar großes Naturschutzgebiet mit vielen Spazierwegen. Die Landgemeinde Gatow selbst wurde 1920 mit Spandau wereinigt, hat aber bäuerlichen Charakter behalten. Der Kern des alten Angerdorfes mit der mehrfach umgebauten, innen sehr nüchternen Feldsteinkirche (sehenswert ein Epitaph von Martin Wins) ist noch gut zu erkennen.</p>
<h2>Kladow</h2>
<p>Am westlichen Havel-Ufer gelegener Villenvorort, ehemals eine slawische Siedlung und später im Besitz des Spandauer Nonnenklosters.</p>
<p>Erhalten sind noch einige Bauernhäuser mit klassizistischen Stuck-Fassaden. aus dem 14. Jh. stammt die Dorfkirche, die 1818/19 in gotisierendem Klassizismus umgebaut wurde. Von der Inneneinrichtung aus dieser Zeit ist nur noch der Orgel-Prospekt erhalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/spandau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlin PANKOW</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-pankow/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-pankow/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Weißensee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Prenzlauer Berg Berlin Das Gegenstück zu Kreuzberg, dicht besiedelt und geprägt von fünfstöckigen Mietskasernen in größtenteils trostlosem Zustand. zu DDR-Zeiten wurden die Häuser in der Husemannstraße restauriert. Hier ist ein Stück Alt-Berlin wiedererstanden. Sehendswert sind vor allem das Denkmal für Käthe Kollwitz (Kollwitzplatz), der Jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee und die 1976/78 vollständig wiederhergestellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prenzlauer Berg Berlin</h2>
<p>Das Gegenstück zu Kreuzberg, dicht besiedelt und geprägt von fünfstöckigen Mietskasernen in größtenteils trostlosem Zustand. zu DDR-Zeiten wurden die Häuser in der Husemannstraße restauriert.</p>
<p>Hier ist ein Stück Alt-Berlin wiedererstanden. Sehendswert sind vor allem das Denkmal für Käthe Kollwitz (Kollwitzplatz), der Jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee und die 1976/78 vollständig wiederhergestellte Synagoge (Rykestraße). Einen Besuch wert sind der Thälmann-Park mit einem Großplanetarium und &#8211; am Südrand dieses Stadtbezirks &#8211; der Volkspark Friedrichshain mit Freilichtbühne und dem von Figuren aus den Grimmschen Märchen geschmückten Brunnen.<span id="more-22"></span></p>
<h2>Berlin Pankow</h2>
<p>Ursprünglich ein Angerdorf, in dem schon im 18Jh. Sommersitze wohlhabender Familien entstanden, begann es nach dem Ausbau der Schönhauser Allee mit Berlin zu verschmelzen und wurde zum Wohngebiet für die aus dem Umlag herbeiströmenden Arbeiter.<br />
Die late Dorfaue &#8211; Johannes-R.-Becher-Straße &#8211; ist noch zu erkennen. Bemerkenswert sind hier das schöne, aber das sehr renovierungsbedürftige Kavalier oder Hildebrandthaus und die Dorfkirche, die 1832 unetr Beteiligung von Schinkel erneuert wurde ( im Kern aus dem 15. Jh.) sowie das 1901/03 als stattlicher Klinkerbau errichtete Rathaus.</p>
<p>Die Ortschronik Pankow ist in einer restaurierten Bürgerwohnung untergebracht (Heyndstraße 8 in Berlin-Pankow hat Di, Do und So jeweils von 10 &#8211; 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei). Der ursprünglich am Ufer der Panke angelegte Privatpark mit einem wie ein Triumphbogen gestalteten Portal, schattigen Wegen, einem Teich, einer Büste von Heinrich Mann und Bronzestatue von Johannes R. becher. Ihn schließt sich die Schönholzer Heide an, z.T. Waldfriedhof, z.T. Volkspark mit Freilichtbühne, Rodelbahn und Spielplatz.</p>
<p>Im sich nördlich anschließenden Ord Niederschönhausen steht das nach dem Krieg als Amtssitz des ersten Präsidenten der DDR und später als Regierungs-Gästehaus genutzte Schloß. 1664 hatte es eine Gräfin Dohna erbauen lassen, zeimal &#8211; 1691 unter Friedrich III. und 1704 &#8211; wurde es umgestaltet. Damals führte ein schiffbarer Kanal zum Charlottenburger Schloß. Von 1740 an war es &#8220;Verbannungsort&#8221; für Elisabeth Christine, die ungeliebte Gemahlin Friedrichs des Großen. 1760 wurde das Schloß von russischen Truppen verwüstet, 1764 abermals umgebaut. den stimmungsvollen Park, ursprünglich als Rokoko-Lustgarten nach französischem Vorbild angelegt, gestaltete Mitte de 19. Jh. Peter Joseph Lenné in englischem Stil um. Bemerkenswert ist die Pfarrkirche St. Maria Magdalena wegen ihrer einheitlichen, spätexpressionistischen Gestaltung (Felix Sturm, 1929-30).</p>
<h2>Weißensee Berlin</h2>
<p>Von dem See in der Stadtmittegeprägter Ort. Hier stand einst ein stolzes Schloß, das jetzt völlig verunstaltet ist. samt einem großen Garten, der, nach seiner Umgestaltung zum Vergnügungspark mit Karussells, einer reitbahn und einer Seeterrasse, vor allem Ende des 19. Jh. die Berliner in Scharen anzog.</p>
<p>1878 wurde in Weißensee die erste Trabrennbahn Berlins eröffnet. Auffällig sind die mit Mietshäusern in den zwanziger Jahren gebauten Straßen, darunter eine berühmte Häuserzeile von Bruno Taut, sowie viele Kommunalbauten wie das im Stil deutscher Renaissance in Verbindung mit gotischen Motiven 1904/06 errichte Amtsgericht (Parkstraße 71). Das Heimatmuseum gibt einen Überblick über die Geschichte des Ortes (Pistoriusstraße 8, geöffnet Di 10 &#8211; 16 Uhr Mi, Do 12 &#8211; 18 Uhr, So 14 &#8211; 18 Uhr und nach Vereinbarung / das Museum ist zur Zeit geschlossen). Von großer kulturhistorischer Bedeutung ist der Jüdische Friedhof,<br />
der größte Europas, mit zahlreichen interessanten Grabmälern, angelegt 1880.</p>
<p>Jedes Jahr wird in Weißensee Anfang September das Blumenfest gefeiert. Das naturschutzgebiet am Rand der Stadt mit schönen Wanderwegen ist das größte im ehemaligen Ost-Berlin.</p>
<p>Im nördlich gelegenen Ort Buch ist die Kirche sehenswert, obwohl im zweiten Weltkrie schwer beschädigt und im innern unvollkommen restauriert, noch immer einer der schönsten Dorfkirchen Berlins, frappierend ähnlich dem Mittelteil des Charlottenburger Schlosses. Die Kirche errichtete 1731-36 Friedrich Wilhelm Diterichs für Staatsminister A.O. v. Viereck. Das einst prachtvoll geschmückte Innere mit Fresken und Stuckdekorationen in der Kuppel sowie in der Empore wurde lediglich<br />
vereinfacht wiederhergestellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-pankow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlin Mitte</title>
		<link>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-mitte/</link>
		<comments>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-mitte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 01:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Moabit]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.d-berlin.de/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Tiergarten Berlin Das einstige Jagdrevier der Könige ist heute die &#8220;Grüne Lunge&#8221; der Großstadt. Zahlreiche Zeugnisse Berliner Geschichte sind hier versammelt. An seinem östlichen Rand steht das Reichstagsgebäude (1884-94 von Paul Walloterbaut, 1933 unter mysteriösen Umständen abgebrannt, 1945 weitgehend zerstört, 1970 ohne die große Kuppel und den Bilderschmuck wieder aufgebaut), in das der Deutsche Bundestag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tiergarten Berlin</h2>
<p>Das einstige Jagdrevier der Könige ist heute die &#8220;Grüne Lunge&#8221; der Großstadt. Zahlreiche Zeugnisse Berliner Geschichte sind hier versammelt.</p>
<p>An seinem östlichen Rand steht das Reichstagsgebäude (1884-94 von Paul Walloterbaut, 1933 unter mysteriösen Umständen abgebrannt, 1945 weitgehend zerstört, 1970 ohne die große Kuppel und den Bilderschmuck wieder aufgebaut), in das der Deutsche Bundestag eingezogen ist. An der breiten Allee, während des Dritten Reichs für demonstrative Aufmärsche genutzt, liegt das Sowjetische Ehrenmal (1945 aus dem Mamor der zerstörten neuen Reichskanzlei gebaut) sowie auf dem Mittelstreifen<br />
zwischen den Fahrbahnen der Straße des 17. juni seit 1989 die Bronzeskulptur &#8220;Der Rufer&#8221; von Gerhard Marcks. Beherrscht wird das ganze Areal von der Siegessäule mit der vergoldeten Göttin Viktoria als Krönung (1873 eingeweiht) am &#8220;Großen Stern&#8221;. Die bronzenen Reliefs an der basis der knapp 70 Meter hohen Säule (Aussichts-Plattform in 48 Meter Höhe) zeigen Szenen aus den von Preußen siegreich geführten Kriegen.<span id="more-16"></span></p>
<p>An der Nordseite des Tiergartens steht die eigenwillig geformte Kongreßhalle (im Volksmund &#8220;Schwangere Auster&#8221;), an der Südseite das kulturforum, mit der eindrucksvollen Philamonie sowie als Rest des zerstörten Geheimratsviertels die St.-Matthäus-Kirche.<br />
An dem vom &#8220;Großen Stern&#8221; abzweigenden Spreeweg Schlß Bellevue, 1785 als Sommerresidenz für den Hohenzollernprinzen August Ferdinand erbaut. Seit 1959, nach der Wiederherstellung in der frühklassizistischen Form, dient eas als Berliner Amtssitz des Bundespräsidenten. In Zukunft soll das Kronenprinzenpalais diese Aufgabe erfüllen.</p>
<p>Der schöne Park ist während seiner Abwesenheit frei zugänglich, die Innenräume nur nach Anmeldung. Bemerkenswert ist der Figurenschmuck des Tiergartens, u.a. die Denkmäler für Goethe, Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. Der südwestliche teil des Tiergartens, der ehemals königlichen Fasanerie, wurde von 1841 an zu Zoo um gestaltet (1844 eröffnet). Heute leben hier über 15 000 Tiere (Sommerzeit: 15.03. &#8211; 14.10. Mo-So 09.00 &#8211; 18.30 Uhr; Winterzeit: 15.10. &#8211; 14.03. Mo-So 09.00 &#8211; 17.00 Uhr).</p>
<h2>Berlin Moabit</h2>
<p>Das alte Arbeiterviertel, lange im Schatten der Mauer gelegen, wird vor allem durch endlose Straßenzüge mit Mietskasernen sowie Hafen- und Industrieanlagen geprägt.</p>
<p>Sehenswert sind u.a. der Seit der 750-Jahr-Feier für Ausstellungen genutzte klassizistische Hamburger Bahnhof (1847), der älteste Fernbahnhof Berlins, das Kriminalgericht (1903) im wilhelminischem Prunkstil mit einem überdimensionalen Treppenhaus, die Arminiushalle, die letzte von 14 um die Jahrhundertwende entstandene Berliner Markthallen, und die schlichte, aber in edler Klarheit von K. F. Schinkel entworfene St.-Johannis-Kirsche (1833/34). Ein für die frühe Industriearchitektur prägnantes Bauwerk<br />
ist die 1909 von Peter Behrens konzipierte Montagehalle der AEG-Turbinenfabrik (Hüttenstraße 12-16).</p>
<h2>Wedding Berlin</h2>
<p>Seit der Jahrhundertwende ein proletarisches Viertel und eine Hochburg der Arbeiterbewegung, in den zwanziger Jahren mit über 350 000 Menschen auf 15,4 Quadratkilometern Fläche so dicht besiedelt wie kein andere Teil Berlins. Die Mietskasernen mit ihren lichtlosen, mehrfach gestaffelten Hinterhöfen bestimmen noch heute das Bild, aber auch die großen Grünflächen des Humboldthains mit dem 87 Meter hohen, aus dem Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs aufgeschütteten Bunkerbergs des Schillerparks, der von einer nach Plänen von Bruno Taut erbauten Siedlung (1924-28) begrenzt wird, und Volksparks Rehberge, der im südlichen Teil Goethepark heißt. In diesem Park, dem größten Berlins, liegt der Plötzensee, Namensgeber für das Zuchthaus<br />
(jetzt Jugendstrafanstalt) jenseits des Hohenzollernkanals in Charlottenburg, in dem etwa 2500 Widerstandskämpfer gegen die Hitlerdiktatur hingerichtet wurden.<br />
Eine schlichte Gedenkstätte erinnert daran (geöffnet März bis Oktober täglich 9.00 &#8211; 17.00 Uhr und November bis Februar täglich 9.00 &#8211; 16.00 Uhr; geschlossen: 23. bis 26. Dezember und 30. Dezember bis 1. Januar).<br />
Einer der bemerkenswertesten Bauten im Wedding ist die Wiesenburg (Wiesenstraße 58), das größte private Obdachlosenasyl Berlins, das als Denkmal geschützt werden soll. Sehenswert sind die Zeugen der industriellen Vergangenheit wie das prächtige AEG-Tor (1891) in der Brunnestraße und die ehemaligen Werkshallen in der Hussiten- und Ackerstraße. Als &#8220;Reformsiedlungen&#8221;, in denen die Arbeiter verbesserte Wohnbedingungen vorfinden sollten, gelten das Afrikanische Viertel und die Friedrich-Ebert-Siedlung zwischen Müllerstraße und den Rehbergen.</p>
<p>Nur noch der name eine U- und S-Bahnstation erinnert an den Gesundbrunnen, im 18. Jahrhundert ein beliebter Kur- und Badeort mit einer heilkräftigen Quelle.</p>
<p>1832/34 entstanden im Wedding zwei der insgesamt vier von K. F. Schinkel entworfenen Kirchen für die nördlichen Vorstädte: die Nazarethkirche am Leopoldplatz und die Paulskirche in der Badstraße.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.d-berlin.de/berlin/berlin-mitte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

