Sie sind hier: Startseite
Weiter zu: Berlin-a-b-c Berlin-d-e-f Berlin-g-h-i Berlin-j-k-l Berlin-m-n-o Berlin-p-q-r Berlin-s-t-u Berlin-v-z
Allgemein: Charlottenburg-Wilmersdorf Friedrichshain-Kreuzberg Lichtenberg Marzahn Hellersdorf Mitte Neukoelln Pankow Reinickendorf Spandau Steglitz Zehlendorf Tempelhof Schoeneberg Treptow Köpenick hotels photos plaetze szene new york Kontakt Impressum

Suchen nach:

plaetze

PLätze in Berlin

 Savignyplatz - Berliner Boheme

Der Savignyplatz im Bezirk Charlottenburg ist seit 1887 nach Karl Friedrich von Savigny benannt dem bedeutendsten deutschen Juristen des 19. Jahrhunderts. Er erschien schon 1862 im Hobrecht-Plan für die Stadtplanung Charlottenburgs. Um die Jahrhundertwende war er als "Rasenschmuckplatz" bekannt. Doch erst seit 1926 entwickelte der Berliner Stadtgartendirektor Erwin Barth ihn zu einem mit Grünflächen, Stauden und Beeten planmäßig gestalteten Platz. Da die Berliner damals nur wenige Grünflächen hatten, sollte ihnen der Platz den Eindruck eines ...Hausgartens vermitteln. Barths Nachfolger Buch ergänzte den Platz um bestimmte Einzelheiten. So wurden 1928 vom Berliner Bildhauer Professor August Kraus die beiden Bronzestandbilder "Knabe mit Widder" geschaffen und am Platz aufgestellt.

1935 war der Platz vollendet. Doch schon in den vierziger Jahren wurde er durch die Bombenangriffe auf Berlin zerstört. 1945 stellte man ihn als kaum gestalteten Rasenplatz mit Bäumen wieder her. Seit 1984 wurde die ursprüngliche Platzgestaltung von der Landschaftsarchitektin Hannelore Kossel planerisch vorbereitet, 1985/86 umgesetzt. Dadurch wurde ein rechteckiger und 160 x 120 m großer Platz geschaffen. Rechtzeitig zur 750-Jahr-Feier Berlins konnte er so wieder öffentlich zugänglich gemacht werden.

Der Platz liegt nördlich und südlich der Kantstraße. Im Savignyplatz-Kiez" findet man über 60 Gaststätten für jeden Geschmack: Bars, Bistros, Cafe´s, Kneipen und kleine Spielkasinos. Aber nur in wenigen davon findet man die Leute der Berliner Boheme um den Platz, als da sind: Künstler, Schauspieler, Schriftsteller, Regieassistenten, Studenten und - last but not least - viele Singles.

Die Gegend um den Savignyplatz ist der gehobene Kiez der Berliner Boheme; ein Stadtteil mit Leuten, die einen lockeren Lebensstil pflegen. Schon vor 100 Jahren hat Bierbaum mit dem Roman "Stilpe" solchen deutschen Bohemiens ein kleines Denkmal gesetzt. Heute gehört die Gegend zu den mittelgroßen Bezirken Berlins. Ihre Einwohnerdichte ist überdurchschnittlich, die Wirtschaft vielfältig. Vor allem Dienstleistungsangebote kann man hier reichlich finden. Gaststätten- und Unterhaltungsgewerbe herrschen vor.

Im Restaurant "Fedele" nahe des Savignyplatzes trifft man die Schönen und Berühmten aus aller Welt. Die Elite aus Politik und Wirtschaft, Prominenz von Film und Theater: Bundeskanzler Helmut Kohl, Wirtschaftsminister Günther Rexrodt, Außenminister Klaus Kinkel, Dr. Marx, Liza Minelli und Hildegard Knef, Claudia Schiffer, Udo Walz, Sylvester Stallone, Henry Maske, Mario Adorf und viele andere berühmte Leute. Fedele, der Inhaber des Restaurants, liebt schöne Mädchen und schnelle Autos; er besitzt mehrere Ferraris. Der bekannte Gastronom bezaubert mit seinem unwiderstehlichen Charme und seinem Temperament die Gäste.

Um den Savignyplatz herum liegt nun diese Gegend, wo man zu Hause ist oder sich zumindest zu Hause fühlt. Man kennt die Leute, die Kneipen an den Ecken. Der Savignyplatz-Kiez ist also ein überschaubares Gebiet mit einem bestimmten Berliner "Milljöh". Er hat die Atmosphäre der Großstadt. Trotzdem sind die Leute dort vertraut miteinander; sogar inmitten des Berliner Häusermeeres.

Da es hier kaum touristische Sehenswürdigkeiten gibt, kommen vor allem Berliner zum Platz. Nur relativ wenige Besucher verirren sich dorthin. Wenn ja, möchten sie vielleicht kurz einmal am typischen Alltagsleben rund um den Platz teilhaben.


Im Haus Savignyplatz 5 wohnte der Künstler George Grosz mit seiner Frau, nachdem sie 14 Jahre nach Kriegsende aus dem Exil in Amerika zurückgekehrt waren. Schon 1920 hatten sie
hier ihre Hochzeit gefeiert. Im Flur des schönen Hauses ist Grosz am 6. Juli 1959 gestorben. Er war frühmorgens aus dem nahen Künstlerlokal von Franz Diener zurückgekommen und wurde von einer Zeitungsfrau gefunden. Eine Tafel links neben der Haustür erinnert an ihn. In den zwanziger Jahren, als Grosz seine berühmten Gemälde und Zeichnungen schuf, nannte man dieses Stadtgebiet um den Platz und bis nach Westend den Neuen Westen. Es war - und ist zum Teil noch heute - eine bessere Wohngegend. An diese Zeit und ihr Ende mit dem Nationalsozialismus erinnern Christopher Isherwoods Buch "Goodbye to Berlin", das danach komponierte Musical und der Film "Cabaret". Unter einem der nahen S-Bahnbögen spielte eine berühmte Szene dieses Films mit der amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Liza Minelli, die in dem mit 8 Oscars ausgezeichneten Streifen von 1972 die weibliche Hauptrolle spielte, eine junge amerikanische Sängerin und Tänzerin im Berlin der frühen dreißiger Jahre. Sie verliebt sich in den Helden, einen Sprachlehrer und Schriftsteller, zieht mit ihm durch die Lokale des Neuen Westens, bis beide wegen des aufkommenden Nationalsozialismus die Stadt verlassen müssen. Minellis tänzerische Pose und ihre Songs wurden zu Markenzeichen dieses erfolgreichen Films.

Das alteingesessene Lokal "Diener" mit Liselotte Wirthwein und Rolf Honold beeindruckt durch viele Porträtfotos von deutschen und internationalen Schauspielern an den Wänden . Sie alle sind dort einmal Gäste gewesen. Ein eigener Stammtisch im vorderen Schankraum, in dem man sein Bier nicht im Stehen trinken darf, ist für die Prominenten reserviert, wo sie sich seit Jahrzehnten treffen. "Diener" hat einen etwas nostalgischen Charme, der durch die Einrichtung gut zur Geltung kommt. Im Hinterraum kann man interessante Dokumente zu Franz Diener, dem legendären Boxchampion der zwanziger Jahre und früheren Besitzer des Lokals, bestaunen und sich vom Wirt Rolf Honold etwas über ihn erzählen lassen.

Nicht weit davon, gegenüber der Savigny-Passage in der Grolmannstraße, liegt noch ein Ort der Boxlegende: "Rocky´s Inn", das Boxsport Cafe´ des Berliner Champions Ralf Rocchigani. Hier kann man am Stammtisch des Boxers sitzen, viele Farbfotos aus der Boxerszene anschauen oder sich an die Theke setzen. Dort fachsimpeln die Berliner Boxer, ihre Trainer und Boxsport-Fans beim Bier. An der Decke des schlichten, in den Boxsport-Farben Blau und Schwarz gehaltenen Lokals hängen typische Ausstattungen der Faustkämpfer. Bei Bowle und belegten Brötchen an der Theke läßt sich Neues von der Berliner Boxerszene erfahren. Ebenfalls in der Nähe des Platzes gelegen und sehr empfehlenswert für einen Besuch ist das Restaurant "Shell". Es besticht mit seinem elegant-kühlen Stil. Die originelle Einrichtung ist in einem interessanten Design gehalten. Hier gibt es Frühstück, verschiedene Menüs, gute Biere und Cocktails. Das Restaurant bietet zahlreiche Plätze, auch auf seiner Terrasse. Der Name ist von einer Tankstelle übernommen.

Interessant ist die Umgebung des S-Bahnhofes Savignyplatz und der S-Bahnbögen. Dort gibt es eine Reihe interessanter Läden, zum Beispiel ARNO, ein Geschäft mit Designer-Leuchten. Sehenswert sind auch die Antiquitäten-Geschäfte und die kurze Otto-Ludwig-Straße. Früher wurden hier noch erheblich mehr Erdgeschoßräume für Kunst- und Antiquitätenläden genutzt.
Sie haben seit rund zehn Jahren Überlebensschwierigkeiten, so daß viele frühere Ladenbesitzer ihre Geschäfte aufgeben mußten. Statt dessen haben sich noch mehr Gaststätten und Restaurants angesiedelt. In den zwanziger Jahren war die Gegend in erster Linie ein exklusives Wohngebiet. Davon zeugen heute noch "hochherrschaftliche" Miethäuser. Bereits um die Jahrhundertwende gab es in diesen Häusern Großwohnungen mit acht bis vierzehn Zimmern. Ihre aufwendigen Stuckfassaden und dekorativen Treppenaufgänge wirken noch heute sehr reizvoll. Besonders in der Mommsen- und Schlüterstraße, zwischen Leibniz- und Bleibtreustraße befinden sich solche Gebäude.

Eine Laden-Passage am S-Bahnhof bietet zahlreiche kleine Geschäfte, die man einmal gesehen haben sollte. Um die Hochbahntrasse der S-Bahn Savignyplatz herum liegt unter anderem ein Revier der Berliner Nachtschwärmer. Sie finden hier Nachtbars, Schwulenclubs und Lesben-Lokale sowie gewisse Etablissements. Eines davon ist etwa der "Beherbergungsbetrieb Sophia" - direkt am Platz. Schon in der NS-Zeit gab es nahe des Platzes das Edelbordell "Salon Kitty". Das Etablissement diente den Nazis zum Ausspionieren hochrangiger Gäste. Ein 1975 entstandener, internationaler Film zeigte wenig überzeugend die Ereignisse in diesem Luxus-Bordell der Nazi- und Kriegsjahre. Es heißt, das jetzt ein neuer Bordell-Betrieb gleichen Namens am Platz eröffnet werden soll.

Abseits der sexuellen Dienstleistungsbetriebe schwärmen die Singles in die Kneipen um den Platz . Das Besondere an diesen "Wanderungen" ist, daß sich die Leute, die zur Berliner Boheme des Platzes gehören , in wechselnder Zusammensetzung immer aufs Neue treffen. So etwa im Lokal "Zwiebelfisch" die Charlottenburger Architektenszene. Dort kann man - mit etwas Glück - Manfred Krug beim Bier treffen.

Das Umfeld des Savignyplatzes bietet interessante Einkaufsmöglichkeiten. Etwa Charles´ "Dolce Vita" in der Bleibtreustraße. Charles ist ein Original in dieser Straße. Oft kann man ihn mit seinem eleganten Hut und Anzug vor dem Modegeschäft in der Sonne sitzen sehen. Unweit davon Irene Schweitzers´ "Kaufhaus Schrill" (Bleibtreustraße 45): Poppig-bunte Artikel wie Kleider, Spielzeug, Regenschirme, Decken, Kissen, Uhren und Schmuck - alles im extra-schrillen Design. Im Verkaufsraum findet man noch mehr schräge und schrille Produkte für Anhänger des netten Schnickschnacks in dieser Geschmacksrichtung. Das Motto von Irene Schweitzer lautet übrigens : "If we do´nt have it you do´nt need it." Nach dem Einkauf kann man sich direkt daneben in der Pizzeria "Ali Baba" (Bleibtreustraße 46) an einen der kleinen Holztische setzen, um sich die schmackhaften und nicht teuren Gerichte servieren zu lassen , schöne Bilder an den Wänden des langen Raumes zu betrachten und den Unterhaltungen der lebhaft ein- und ausgehenden Gäste zuzuhören. Auch vor dem Lokal läßt sich an warmen Tagen gut in der Sonne sitzen und das Straßenleben beobachten. Der Pizza-Ofen befindet sich direkt neben dem Eingang, so daß man beim Backen zusehen kann, während man vielleicht bei einem Glas Amaretto an der Theke sitzt.

Ein eigenartiges Kommen und Gehen bestimmt das Leben um den Platz. Leute, die gerade Feierabend haben und auf einen Sprung in "ihre" Kneipe ´reinschauen. Andere, die gerade nichts besseres vorhaben. Auch einige Betrunkene, die hier und da auf dem Platz "herumlungern". Wieder andere, die sich an der Theke "festquatschen". Dabei wollten sie nur "´mal schnell ´ne Molle (Bier) zischen".

An lauen Frühlings- und Sommerabenden sitzen um den Platz herum diese "Bohemiens"; sie reden miteinander, rauchen, trinken oder genießen ihr Leibgericht, um dann das Leben auf den umliegenden Straßen an sich vorüberziehen zu lassen.

Andere strömen aus den nahegelegenen Kulturtempeln um den Zoo und die Kantstraße dorthin, wie zum Beispiel das "Theater des Westens" und das "Renaissance-Theater", . Die gastronomische Fülle um den Platz ist einzigartig in Berlin und sehr international, so daß sie eine reichhaltige Auswahl vor oder nach Oper, Kino, Konzert, Lesung, Vernissage oder anderen Gelegenheiten haben. Im "Terzo Mondo" in der Grolmannstraße, im Borriquito" in der Wielandstraße treffen sich Berliner und andere Leute.

Bis zum Morgengrauen ist am Savignyplatz etwas los. Die unermüdlichen Schwärmer strömen in die Lokale. Es sind Partygänger, übernächtigte Singles und Liebespaare, es ist aber auch die eigentliche Boheme vom Platz, die jetzt erst den Heimweg antritt; um sich auszuschlafen oder gleich den neuen Tag irgendwo in der Nähe mit einem kräftigen Frühstück zu beginnen.

Savignyplatz - Berliner Boheme/Savignyplatz - Bohemian Berlin

Named after Karl Friedrich von Savigny in 1887, the most famous jurist of the 19th century. The square was already mentioned in 1862 in the Hobrecht plan for the planning of the district Charlottenburg. It was known as the 'Rasenschmuckplatz' at the turn of the century. In 1926, the Berlin garden-chairman Erwin Barth developed the square into a place with lawns, shrubs and flower beds. Because Berlin didn't have many green areas, this place should give the Berliners the feeling of a ...house garden. Barth's successor Buch supplemented the square, e.g. with two bronze statues called 'Knabe mit Widder' (boy with ram) created by the sculptor Professor August Kraus (1928). In 1935, the square was finished. But then, in the forties, it was destroyed by bombing attacks on Berlin. In 1945, the square was rebuilt with lawns and trees. In 1984, the square was re-designed - taken from the original plans - by landscape architect Hannelore Kossel, and translated into action in 1985-86. A rectangular square, 160x120 metres was created. Punctually to the 750th anniversary of Berlin, the square was opened to the public.

The square is located north and south of the Kantstraße. In the Savignyplatz area you find more than 60 establishments for everyone's taste: bars, bistros, cafés, pubs and small casinos. But in only few of these places you find the Berlin bohemian people, like there are: artists, actors, authors, production-assistants, students and - last but not least - many singles.

The area around the Savignyplatz is the sophisticated area of the bohemian Berliners. A district with people who take life a bit easier. About 100 years ago, the author Bierbaum wrote a novel called 'Stilpe', which was a eulogy to this German bohemian life style. Today, the area is a district of average size in Berlin. The density of people is more than average, the economy diverse. Especially the service industry, with the catering- and entertainment-trade in the lead, is at home here.

In the restaurant 'Fedele', near the Savignyplatz, you meet the famous and beautiful from all over the world. The elite from politics and economy, VIPs from film and theatre: Chancellor Helmut Kohl, economy minister Günther Rexrodt, foreign minister Klaus Kinkel, Dr. Marx, Liza Minelli and Hildegard Knef, Claudia Schiffer, Udo Walz, Sylvester Stallone, Henry Maske, Mario Adorf and many other famous people. Fedele, the restaurant owner, loves beautiful girls and cars. He owns several Ferraris. The famous restaurateur captivates his guests with his irresistible charm and temperament.

All these places are situated around the Savignyplatz, where you are at home, or at least feel at home. One knows the people, the pubs at every street corner. The Savignyplatz area is a comprehensible area with a certain Berliner 'Milljöh' (flair). It has the feeling of a metropolis. Still the people know each other; even in the middle of this Berliner sea of houses.

Because there are very few tourist attractions, the Berliners come to this square. Relatively few visitors find their way here. If they do, they might want to take part in the typical day-to-day life around the square.

In the house on Savignyplatz 14 lived the artist George Grosz with his wife, having returned here 14 years after WW II ended, from their exile in the USA. They had already celebrated their wedding here in 1920. Grosz died on 6 July 1959 in the hall of the beautiful house. He had returned in the early morning hours from a nearby artist café, owned by Franz Diener, and was found dead by a newspaper carrier. A plaque left of the front door reminds of him. In the twenties, when Grosz created his famous paintings and drawings, this district and the area up to West End was called 'The New West'. It was - and partly still is - a better living area. Christopher Isherwoods book 'Goodbye to Berlin', the musical from this book and the film 'Cabaret' remind us of this era and its sad end because of the National Socialism. One of the famous scenes of the film 'Cabaret', which is set in the thirties, was filmed under the S-Bahn-bridge with a young, female American singer and actress called Liza Minelli. She played the lead in this film from 1972, which was rewarded with eight Oscars. She falls in love with the male lead, a language teacher and author, gets to know the establishments of 'The New West', until both have to leave the city because of the upcoming National Socialism. Minelli's dancing pose and her songs became famous in this successful film.

Visiting the old-established bar 'Diener' with Liselotte Wirthwein and Rolf Honold, one is impressed by the many pictures of German and international actors on the walls. They all were guests here once. A special table in the front of the bar, reserved for the regulars, where one is not allowed to drink a beer whilst standing, is especially for the VIPs, who have been meeting here for years. 'Diener' has a somewhat nostalgic atmosphere, which shows in the decoration. At the back of the bar, you can marvel at interesting documents about Franz Diener, the legendary box champion of the twenties and former owner of the bar. The present owner, Rolf Honold, can tell you stories about the champ.

Not far away, opposite the Savigny-Passage in the Grolmannstraße, you find another place of legendary boxing: the box sports café of the Berliner champion Ralf Rocchigiani, called 'Rocky's Inn'. You can sit at the boxer's table or at the tap, watching many colour photos from the boxing scene. Berliner boxers, their trainers and fans chat about the sport, whilst enjoying a beer. From the ceiling of the simply decorated bar (in the boxing colours blue and white), hang typical attributes from the fist-fighters. Whilst eating a sandwich and having some punch, you get to know all the news from the Berlin boxing scene. Also near the Savignyplatz, you find the hihgly recommended restaurant Shell. The decoration is kept elegantly cool, with an interesting design. They offer breakfast, different menus, good beers and cocktails. The restaurant has numerous seating places, including a terrace. The name comes from a fuel station.

Also interesting is the area around the S-Bahn station Savignyplatz and under the S-Bahn-bridges. Here, you find a series of interesting shops, for example ARNO, a shop with designer lamps. Worth a visit are also the antique shops and the short Otto-Ludwig-Straße. There used to be many more ground floor premises used as art- and antique shops, but many shop owners had to close, because of low chances of survival. Instead, more bars and restaurants opened their doors. In the twenties, the area was, most of all, an exclusive living area. Evidence of this are the palatial houses. Even around the turn of the century, these houses had large apartments with eight to fourteen rooms. The expensive stucco front walls and decorative staircases are still very charming. You find these beautiful houses especially in the Mommsen- and Schlüterstraße, between Leibnitz- and Bleibtreustraße.

In a shopping passage at the S-Bahn station, you find numerous small shops that everyone should visit. An area for night owls is situated around the elevated S-Bahn track at the square. Here, you find night bars, gay- and lesbian clubs as well as certain establishments. One of these is the 'Beherbergungsbetrieb Sophia' - located immediately on the square. During the Nazi years, the elite brothel 'Salon Kitty' was located here. The Nazis used it for spying on important guests. A, unfortunately not very convincing, film made in 1975, showed the occurrences in the luxury brothel during the years of WW II. It is said, that a new brothel with the same name will open soon at the square.

Away from the sexual service industry, the singles occupy the pubs around the square. The interesting thing about these population shifts is that, the people who are part of the Bohemian Berlin, meet each other over again in ever changing combinations. This happens for example in the bar 'Zwiebelfisch', where the Charlottenburger architects meet. If you are lucky, you may meet Manfred Krug here, enjoying his beer.

The area around the Savignyplatz offers interesting shopping possibilities. For example 'Dolce Vita' in the Bleibtreustraße. Charles is an original in this street. He often sits in the sun in front of the boutique, elegantly dressed in suit and hat. Not far away, there is Irene Schweitzer's 'Kaufhaus Schrill', Bleibtreustraße 45: trendy coloured articles like clothes, toys, umbrellas, blankets, pillows, watches and jewellery - everything in an extravagant design. Irene's motto: 'If we don't have it, you don't need it'. After the shopping you can relax in the adjacent 'Pizzeria Ali Baba', Bleibtreustraße 46, where the waiters serve you inexpensive pizzas at wooden tables, you can look at beautiful paintings on the walls of the long room and watch the guests coming and going. On warm days, you can sit in front of the restaurant in the sun and observe the street life. The pizza oven is immediately next to the entrance, so you can watch the cook at work whilst enjoying, for example, a glass of Amaretto at the bar.

A strange coming and going characterises life around the square. People, who have just finished a day's work come into 'their' bar for a quick drink. Others, who don't have anything better to do. Also some drunks, hanging around the square here and there. And some others, who chat and chat and chat; And they only wanted to come in for a pint of beer.

On sultry spring- and summer evenings, all these Bohemians sit around the square, talk with each other, smoke a cigarette, drink something or eat their favourite dish and let life go by on the surrounding streets.

Others come from different directions to the square, for example from the cultural temples around the Zoo and the Kantstraße, like the 'Theater des Westens' and the 'Renaissance-Theater'. The gastronomic variety around the square is unique for Berlin and very international. This means you have a wide choice of places to go to before or after the opera, cinema, concert, lecture or other visit. In the 'Terzo Mondo' in the Grolmannstraße and in the 'Borriquito' in the Wielandstraße Berliners and other people meet.

Until sun rise, the Savignyplatz is alive. The tireless night owls flow the bars and restaurants. Party people, singles and lovers, but also the true Bohemian of the square go home now; to sleep off or to start the day, somewhere around here, with a powerful breakfast.

Gehe zu: photos szene